Keine „Friedenspfeife“ mit Ausländern rauchen

Keine „Friedenspfeife“ mit Ausländern rauchenFoto: commons.wikimedia/Jerry 121 CC BY-SA 4.0

Der erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsduma-Ausschusses für Verteidigung, Alexander Scherin, befürchtet, dass ausländische Fans während der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland gefährliche Viren verbreiten könnten. Er rät Er empfahl deshalb, mit Ausländern keine „Friedenspfeife“ zu rauchen und keine Bruderschaft zu trinken.

Scherin teilte seinen Verdacht in einem Interview in der heutigen Ausgabe von Govorit Moskwa mit Die Verschlechterung der Beziehungen zum Westen könne dazu führen, dass ausländische Fans die Russen absichtlich vergiften könnten.

Man habe Angst, dass sie Viren und psychotrope Substanzen verbreiten könnten, so der Abgeordnete. „wir können nicht sagen, ob es jemand unbewusst oder wissentlich macht. Wir wissen vor dem Hintergrund der psychologischen Verschlechterungen unserer westlichen Partner nicht, was sie in ihren Köpfen haben“, argumentiert Scherin.

„Wir können nicht Millionen von Touristen durch Chlorduschen schicken. Sie kommen in ein Russland ohne deutschen Konzentrationslager. Wir müssen jedoch vorsichtig sein und unsere Bürger davor warnen, mit Fans aus anderen Ländern zu kommunizieren. Wir müssen uns in jeder Hinsicht schützen. Überträger können Geschirr und Körperpflegeprodukte sein, fuhr Scherin fort.

„Über Empfängnisverhütung müssen wir nicht weiter ins im Detail gehen. Die Menschen sind Erwachsen. Man kann Kaugummi oder Zigaretten verschenken, aber ist es unsere russische Welt sich dreifach zu küssen, zu umarmen, Brüderlichkeit mit einem Glas zu trinken. Ich will nur warnen.“

Zuvor hat eine Kollegin Scherins, die Vorsitzender des Duma-Ausschusses für Familie, Frauen und Kinder, Tamara Pletnjew gewarnt, dass Russinnen keine innigen Beziehung zu ausländischen Fans haben sollten. So gezeugte Kinder würden darunter leiden, wenn sie eine andere Hautfarbe hätten. „Denn wir sollten unsere Kinder zur Welt bringen“, fordert sie. „Ich bin kein Nationalist“, betonte Pljetnew, aber man solle daran denken.

[mb/russland.NEWS]

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