Van Marwijk neuer WM-Coach bei Australien

Van Marwijk neuer WM-Coach bei Australien

Die in der Qualifikation gescheiterten Holländer haben es nun doch noch geschafft, durch einen Landsmann bei der Fußball-WM 2018 vertreten zu sein. Bert van Marwijk übernimmt ab sofort das Amt des Chefcoaches bei Australien. Zuvor hatte er bereits Saudi-Arabien nach Russland gebracht. Und er will mehr als nur dabei sein.

Der frühere Bundesliga-Trainer und ehemalige Bonds-Coach Bert van Marwijk ist neuer Trainer der australischen Nationalmannschaft und wird die „Socceroos“ bei der WM in Russland betreuen, teilte der australische Fußballverband laut dem Sportinformationsdienst mit. Vorerst scheint das Beschäftigungsverhältnis nur auf die Weltmeisterschaft beschränkt worden zu sein. Ob van Marwijk auch nach der WM Chefcoach des Teams bleibt, werde in naher Zukunft mitgeteilt, hieß es.

„Bert van Marwijk verkörpert Weltklasse“, schwärmt der australische Verbandschef Steven Lowy von dem 66-jährigen Holländer. Er fügte hinzu, dass dies ein großartiges Ergebnis für den australischen Fußball sei. Die Erfahrung des Niederländers sei die ideale Voraussetzung für die Weltmeisterschaft in Russland, wird Lowy von der Agentur zitiert. „In Bert van Marwijk haben wir einen Trainer, der mit dem Team große Dinge erreichen kann“, so der Verbandschef.

Der neue Trainer selbst äußerte sich, dass er nicht mit Australien zur WM fahre, um dort nur mitzuspielen. „Ich möchte unsere Spiele gewinnen“, gibt er die Losung vor. Die Mannschaft kenne er bereits sehr gut, sagt er, weil Australien und Saudi-Arabien in der WM-Qualifikation Gruppengegner waren. Bert van Marwijk hatte sich zuvor mit Saudi Arabien für die Weltmeisterschaft qualifiziert, sich dann jedoch mit dem Verband überworfen.

Van Marwijk tritt bei Australiendie Nachfolge des Griechen Ange Postecoglou an. Zwar spielte der Holländer nur ein Länderspiel für seine Nationalmannschaft, führte jedoch „Oranje“ 2010 ins WM-Finale. Seine Trainertätigkeit führten ihn durch seine Engagements bei Borussia Dortmund und dem Hamburger SV auch in die Bundesliga.

[mb/russland.NEWS]

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