WM-Infrastruktur muss bis April stehen

WM-Infrastruktur muss bis April stehenFoto: wgbieber CC0 Creative Commons via Pixabay

Russlands stellvertretendem Premierminister Witali Mutko war nicht nach einem vorgezogenen Aprilscherz zumute, als er kürzlich den 1. April als Deadline für die noch ausstehenden Arbeiten zur Infrastruktur für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 anmahnte. Zwar sind die meisten Projekte inzwischen bereit zur Übergabe, der eine oder andere Handgriff muss hier und da allerdings noch getätigt werden. Und die Zeit drängt.

Nach der erfolgreichen Ausrichtung des FIFA Konföderationen-Pokals im vergangenen Sommer in Moskau, St. Petersburg, Kasan und Sotschi ist Russland nun in vollem Gange, um die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 auszurichten. Elf Städte und Regionen werkeln für das Renommee eines ganzen Landes.

Am 25. Mai sei definitiv die Übergabe aller Stadien für das Turnier. Bereits bis März müssen sie in Betrieb genommen werden können. Das gab Witali Mutko, der geschasste einstige Oberorganisator des ehrgeizigen Projekts Russia-2018, der es nach seinem anbefohlenen Rücktritt auf wundersame Weise geschafft hat, nach wie vor als einer der Hauptverantwortlichen in irgendeinem Amt die Fäden zu ziehen, bekannt.

„Insgesamt haben wir einen klar abgegrenzten Zeitplan für die Fertigstellung der Arbeiten, wir müssen bis zum 1. April vollständig mit der Infrastruktur fertig sein und bis zum 31. Mai können wir alles an das Lokale Organisationskomitee LOC und die FIFA übergeben“, informierte Mutko, der für das Ressort Sport, Tourismus und Jungend verantwortlich ist, die russische Regierung.

„Wir haben noch enorme konkrete Maßnahmen vor uns, um das Personal zu schulen und die Standorte vorzubereiten, in denen wir die Nationalmannschaften unterbringen werden“, erklärte der stellvertretende Premier laut der russischen Nachrichtenagentur Tass. „Bis März müssen wir daher alle Stadien in Betrieb nehmen und am 25. Mai werden sie dann unter der Aufsicht des Lokalen Organisationskomitees übergeben.“

Im Großen und Ganzen sei man im Zeitplan, heißt es bei den Verantwortlichen. Bei den noch ausstehenden Arbeiten handele es sich lediglich um Kleinigkeiten, wie den Einbau von Sitzschalen oder die letzten Kabelstränge, die noch gezogen werden wollen. Alle baulichen Maßnahmen hingegen seien im Wesentlichen abgeschlossen – der Weltfußball darf kommen.

[mb/russland.NEWS]

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